Wie weiter mit dem KMS-Archiv in Jeanguisboden?

Seit 1978 führt die Archivkommission der Konferenz der Schweizer Mennoniten (KMS) in der Kapelle Jeanguisboden (und im Aussendepot in Cormoret) ein historisches Archiv mit Bibliothek. Da die Stiftung Täufererbe plant, das Gebäude Jeanguisboden zu erwerben, stellt sich die Frage, ob die historischen Bestände der KMS an die neu gegründete Stiftung übergeben werden sollen. An der diesjährigen Delegiertenversammlung vom 16.03.2024 sei diesbezüglich nichts entschieden worden, erklärte Charly Gerber, Vorstandsmitglieder der KMS, auf Anfrage. Die Archivkommission werde sich aber in den folgenden Monaten Gedanken über die Zukunft des Archivs machen, ergänzte Nicolas Gerber, Sekretär der Archivkommission und Vizepräsident der Stiftung Täufererbe.

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Gründung der Stiftung Täufererbe

Am Mittwochabend, dem 28. Februar 2024, wurde in der Kapelle/Archiv/Bibliothek Jeanguisboden in Corgémont die Stiftung Täufererbe gegründet. Stiftungsträger sind der Schweizerische Verein für Täufergeschichte, der Verein Memoria Mennonitica, die Konferenz der Mennoniten der Schweiz, die Evangelische Mennonitengemeinde Sonnenberg, die Erbengemeinschaft Isaac Zürcher und die sechs Privatpersonen Arlette Mäder Studer, Daniel-Bernard Studer, Marianne Christine Briner Lavater, Christine Elfriede Gerber Rihs, Michel Ummel und Beat Daniel Gerber. Der Stiftungsakt wurde von Frau Camille Lehnherr, Notarin des Kantons Bern, durchgeführt und durch Neuinterpretation alter Täuferlieder und einer Lesung eines historischen Täufertextes umrahmt. Im Anschluss fand ein Apéro statt. Zahlreiche Medien berichteten über die Stiftungsgründung. Die Stiftung ist inzwischen im Handelsregisterdes Kantons Bern eingetragen.

Die Stiftungsgründer (Foto: Daniel Geiser)

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