
Willkommen bei der Stiftung Täufererbe

Stiftung Täufererbe

Der Verein Memoria Mennonitica wurde am 27 September 2005 gegründet, mit dem Ziel finanzielle Mittel und weitere Vermögenswerte zu erschliessen und so die Einrichtung eines Forschungs- und Dokumentationszentrums zu ermöglichen. Ziel dieses Zentrums war und ist die Förderung und Bewahrung des täuferisch-mennonitischen Erbes der Schweiz für Forschungs- und Studienzwecke.
Michel Ummel und Hans-Rudolf Lavater waren die treibenden Kräfte hinter dieser wichtigen Initiative. Als anerkannte «geistige Väter» dieser Initiative gebührt ihnen grosse Anerkennung.
Die Stiftung Täufererbe wurde im Februar 2024 dank zahlreicher Zuwendungen gegründet. Diese erfolgten nicht nur in Form von Sachspenden durch den Verein Memoria Mennonitica, sondern auch als Geldspenden.
Die Ziele des Vereins Memoria Mennonitica wurden damit erreicht und dessen Fortbestand war hinfällig geworden, und so wurde er am 28. März 2026 aufgelöst. Das noch vorhandene Vermögen wurde der Stiftung Täufererbe überwiesen. Diese ist aufgrund ihres gemeinnützigen Zwecks steuerbefreit und verfolgt denselben oder einen ähnlichen Zweck, wie der Verein es tat. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen Mitgliedern des Vereins Memoria Mennonitica unseren herzlichsten Dank aussprechen für ihre grosszügige Unterstützung und ihr Engagement für die Förderung und Bewahrung des täuferisch-mennonitischen Kulturerbes.
Bewegende Geschichte entdecken: Der Zyklon von 1926
Die Ausstellung präsentiert die Folgen des Zyklons, der vor hundert Jahren, am 12. Juni 1926, die gesamte Region zwischen La Chaux-de-Fonds und La Chaux-des-Breuleux heimgesucht hat. Anhand verschiedener Zeitungsartikel und einer Reihe von Postkarten, lässt sich das Ausmass dieser Katastrophe nachvollziehen.
Täufer im Jura
Weiter zu sehen, sind Teile der Ausstellung von 2025 zu den Täufern im Jura, welche die Ankunft der Täufer in den Höhenlagen des Jura beleuchtet: ihre Ansiedlung in abgelegenen Bauernhöfen in der gesamten Region, die Entwicklung eines Gemeinschaftslebens sowie landwirtschaftlicher und handwerklicher Fertigkeiten.
Täuferische Kunst
Als besonderes Highlight präsentieren wir Kunstwerke von Jean-Pierre Gerber, der dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feiert und sich auf die Bearbeitung von Holz aus Jura-Tannen spezialisiert hat. Die Kunstwerke sind im Innen- und Aussenbereich zu bestaunen. Ebenfalls zu sehen sind Gravuren von Simon Gerber. Einem Musiker, der seine Kindheit im Jura verbracht hat..

Im Rahmen der Veranstaltung « Journée des musées 9 mai 2026 », laden die Stiftung Täufererbe (STE) und das Archiv und Bibliothek der Schweizerischen Mennonitischen Konferenz (ABKMS) zu ihrem Tag der offenen Tür auf dem Jeanguisboden (Corgémont) ein.
Die Besucher können die Ausstellung individuell oder im Rahmen einer Führung (Deutsch oder Französisch) besichtigen. Zu entdecken gibt es:
Den ganzen Nachmittag über werden Getränke und regionale Spezialitäten serviert.
Öffnungszeiten: 9. Mai 2026, 14:00 – 17:00 Uhr, Kapelle Jeanguisboden
Möchtet Ihr gerne mit Familie oder Freunden einen Anlass feiern und seid noch auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten?
Die ehemalige Kapelle Jeanguisboden kann gemietet werden. Im Erdgeschoss steht ein grosser Saal zur Vermietung sowie eine voll ausgestattete Küche, im ersten Stock der ehemalige Predigtsaal.
Weitere Informationen finden Sie im Tarifblatt. Anfragen bitte schriftlich an info@fha-ste.ch.
Verlängerung: Die Ausstellung ist geöffnet bis am 31. Januar 2026. Die Finissage findet am Sonntag 1. Februar 2026 statt.
Fünf Jahrhunderte Geschichte, Theologie… in Perspektive gesetzt durch Dokumente, Objekte… und digitale Bilder des 21. Jahrhunderts.
Die Ausstellung des Vereins Memoria Mennonitica eröffnet am
7. November 2025 in Les Reussilles. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

